Über die Schmerzgrenze

Sport und gesunde Ernährung haben positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Wenn jedoch Warnsignale des Körpers ignoriert werden, trotz Verletzungen oder Erschöpfung weiter trainiert wird und sich alles nur noch um den Sport dreht, ist es Zeit sich Hilfe zu suchen!

Exessives Sporttreiben und starker Bewegungsdrang treten häufig in Verbindung mit Essstörungen auf. Irene Habisch von ZEIT ONLINE berichtet darüber in ihrem Artikel Sportsucht: Über die Schmerzgrenze. Sporttreiben werde für die Betroffenen zu einer Verpflichtung, die häufig mit Zwangs- und Druckgefühlen verbunden ist.

„In der Therapie wird den Betroffenen zunächst vermittelt, dass ihr Verhalten nicht mehr gesund ist. Viele sind überrascht, wenn sie begreifen, dass ihre Trainingseinheiten weit über das Vollzeitprogramm eines Sportstudenten hinausgehen […] Ein weiterer Schritt ist die sogenannte Exposition: Eine von Lara Emmrichs ersten Aufgaben war es, nicht mehr die Treppen zu steigen, sondern den Fahrstuhl zu nehmen. Was einfach klingt, ist für die junge Frau eine echte Überwindung. Aber sie sehne sich nach einem Alltag, sagt sie, der um andere Dinge kreist als den Sport. „Ich will endlich mein Leben genießen und glücklich sein wie andere Menschen auch“ (Zeit Online 2016).

 

 

 

 

 

 

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